Wissenswertes für Verkehrsteilnehmer

 

 

 

Neues vom ADAC

 

Unser AvL Mitglied, TÜV-Experte im Ruhestand, vom

                 

 

 

 

Dipl.-Ing. Ralf S. Müller

informiert zu aktuellen Themen:

Gute Pflege und regelmäßige Kontrolle halten das Auto fit!

 

Je älter der Wagen, desto größer die Altersgebrechen. 

 

 

Pflege wirkt, auch beim Auto. Welche Maßnahmen das Autoleben verlängern, gibt es hier im Überblick:

  

 

- Kurze Strecken meiden: Je kürzer der Weg, desto größer ist die verhältnismäßige Belastung für den Motor, denn er kommt nicht auf Temperatur, das Öl wird nicht heiß. Kondenswasser kann sich im Auspuff bilden und Rostbildung begünstigen. “Kavalierstarts” mit kaltem Motor verkürzen auch dessen Lebensdauer erheblich. Etwa 10 Minuten braucht ein Benzinmotor im Stadtverkehr, bis er warm ist. Ein Dieselmotor braucht hier fast die doppelte Zeit. Diesel sind generell kein Kurzstreckenfarzeug, da der eingebaute Ruß-partikelfilter für die Selbstreinigung Hitze braucht.

  

 

- Regelmäßig Öl wechseln: Motoröl verschmutzt mit der Zeit und nimmt Abriebpartikel auf. Damit nimmt seine schmierende Wirkung ab. Motorschäden drohen. Deshalb gehört es immer wieder gewechselt. Maßgebend sind hier die Intervallvorschriften der Hersteller. Spätestens aber aller 2 Jahre ist hier ein Ölwechsel erforderlich, wenn die km-Leistung nicht erreicht wird. Einmal im Monat sollte auch der Ölstand gecheckt werden, denn auch zu wenig Öl kann dem Motor schaden.

 

  

- Achsmanschetten kontrollieren: Bei der regelmäßigen Kontrolle in der Werkstatt sollten die Gummimanschetten an den Achsgelenken genau geprüft werden. Sind sie rissig, kann Fett austreten. Eine mangelnde Schmierung verkürzt die Lebensdauer der Gelenke.

  

 

- Besonderes Augenmerk gilt dem Zahnriemen, wenn dieser reißt, ist der Motor hin. Daher sind hier die Intervalle ebenfalls zu beachten.

 

  

- Reparaturen  rechtzeitig angehen: Defekte oder verschlissene Teile sollten rasch repariert werden, da ansonsten Folgeschäden drohen können. Werden so z.B. die Bremsbeläge zu spät erneuert, können die Bremsscheiben dann ebenfalls verschlissen sein.

 

  

- Regelmäßige Autowäsche: Eine Wäsche lässt das Auto nicht nur glänzen. Sie beugt auch Schäden vor. Pollen oder Vogelkot können den Lack beschädigen. Nach dem Winter gönnt man seinem Auto eine Wäsche samt Unterbodenreinigung, um Salzreste abzuspülen. Damit die Türdichtungen nicht spröde werden, behandelt man sie am besten mit einem Talgstift.

  

 

- Gut belüfteter Stellplatz: Garagen schützen Autos vor Witterungseinflüssen und Mardern. Sie sollten Lüftungsöffnungen haben, um die Luft zirkulieren zu lassen. Ansonsten entwickelt sich in der Garage ein nasses Klima, Feuchtigkeit, Schnee-  und Salzreste setzten der Karosserie besonders zu. Am besten lässt man sein Auto trocknen, bevor es in die Garage gefahren wird. Schneematsch sollte aus den Rad-kästen vorher entfernt werden.

 

  

- Passende Drehzahlen: Das der Motor an der Grenze zum roten Drehzahlbereich stark verschleißt, ist bekannt. Motorschonende Fahrweise ist das Fahren im Drehzahlbereich  von 1500 bis 2500 U/min. Eine zu untertourige Fahrweise belastet den Motor ebenfalls. Man merkt dies, wenn der Motor trotz durchgetretenem Fahrfußhebel (Gaspedal) nicht so richtig beschleunigt.

 

 

1924   -   2019

     Automobil-Club von Lübeck